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Beende das Buchungschaos, noch heute.
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Jedes Jahr das gleiche Ritual: Das Sommerfest rückt näher, die Vorfreude steigt, und mit ihr die Zahl der Nachrichten im Orga-Chat. „Haben wir den Grill schon sicher?“ „Wer holt die Bierzeltgarnituren?“ „Ist das Vereinsheim überhaupt frei, oder hat die D-Jugend da Saisonabschluss?“
Ein Sommerfest ist für die meisten Vereine die ressourcenintensivste Veranstaltung des Jahres. Nirgendwo sonst braucht ihr so viele Räume, Geräte und Fahrzeuge gleichzeitig, und nirgendwo sonst fällt es so schmerzhaft auf, wenn die Belegung nicht stimmt. Dieser Beitrag ist eure Checkliste, damit am Festtag alles da ist, wo es hingehört.
Über Programm, Essen und Helfer wird viel geredet. Die Ressourcen dahinter vergisst man leicht, bis sie fehlen. Ein typisches Sommerfest belegt:
Der Knackpunkt: Diese Ressourcen sind nicht nur am Festtag belegt. Der Anhänger ist schon am Freitag zum Getränkeholen unterwegs, das Vereinsheim wird ab Donnerstag zur Lagerhalle, und der Grill muss am Sonntag geputzt zurück sein, bevor ihn die Nachbarabteilung fürs eigene Fest braucht.
Ein Sommerfest belegt Ressourcen über vier bis fünf Tage, nicht über einen. Wer nur den Festtag reserviert, produziert die Konflikte selbst.
Reserviert jetzt alles, was es nur einmal gibt: Vereinsheim, Platz, Kühlanhänger, und zwar von Aufbau bis Abbau, nicht nur für den Festtag. Genau jetzt entscheidet sich auch, ob der Termin überhaupt funktioniert: Wenn im Belegungsplan an eurem Wunschwochenende schon der Saisonabschluss der Jugend steht, wollt ihr das heute wissen und nicht in vier Wochen.
Grill, Garnituren, Pavillons, Musikanlage, Transporter. Hier lohnt ein Blick auf die Rückgabezeiten: Wer bringt was wann zurück? Tragt auch das ein. Eine Buchung bis „Sonntag 18:00“ ist eine Ansage, „irgendwann am Wochenende“ ist ein Konflikt mit Ansage.
Jetzt kommen die Kleinigkeiten hoch, an die keiner gedacht hat: Verlängerungskabel, Kaffeemaschine, der zweite Kühlschrank. Wenn eure Mitglieder selbst nachschauen können, was frei ist, erledigen sich diese Anfragen von allein, ohne dass die Orga-Leitung zur Auskunftsstelle wird.
Blockt einen Puffer für Reinigung und Rückbau, bevor die nächste Gruppe übernimmt. Der häufigste Streit nach Vereinsfesten dreht sich nicht ums Fest, sondern um den Zustand, in dem der Nächste die Sachen vorfindet.
1. Der Termin steht, aber die Ressourcen nicht. Das Datum wird im Vorstand beschlossen und verkündet, und erst danach merkt jemand, dass der Platz belegt ist. Regel: Erst der Blick in den Belegungsplan, dann die Ankündigung.
2. Die Orga läuft über eine Person. Eine Engagierte weiß alles, bucht alles, beantwortet alles. Bis sie im Urlaub ist. Verteilt die Verantwortung: Jede Abteilung bucht selbst, der Plan ist für alle sichtbar. Wie das grundsätzlich funktioniert, zeigt unser Beitrag zur Vereinsheim-Buchung.
3. Mündliche Absprachen mit Handschlagqualität. „Der Grill ist für uns reserviert, das hab ich mit Peter besprochen.“ Nur steht das nirgends, und Peter erinnert sich anders. Was nicht im Plan steht, existiert nicht, und diese eine Regel löst mehr Konflikte, als jede Aussprache es könnte. Mehr dazu in unseren 5 Regeln gegen Doppelbuchungen.
Wir haben Dispoly für genau diese Art von Vereinsalltag gebaut:
Wenn ihr das vor eurem nächsten Fest ausprobieren wollt: 30 Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten: jetzt starten. In einer halben Stunde sind eure Ressourcen angelegt, und die nächste 21:47-Uhr-Frage im Gruppenchat beantwortet ihr mit einem Link.
Schönes Fest! 🎉